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Sprechfunk – Kommunikation im Einsatz

Wenn jede Sekunde zählt, muss die Kommunikation funktionieren.

Ob auf dem Motorrettungsboot, am Strand, bei Suchaktionen oder im Katastrophenschutz – der Sprechfunk ist eines der wichtigsten Einsatzmittel der DLRG. Über Funk werden Informationen weitergegeben, Einsatzkräfte koordiniert und Hilfe organisiert. Deshalb gehört die Funkausbildung zu den zentralen Bausteinen im Wasserrettungsdienst.

Warum ist Sprechfunk so wichtig?

Im Einsatz können sich unsere Einsatzkräfte nicht immer auf Mobiltelefone verlassen. Funkgeräte ermöglichen eine schnelle, zuverlässige und strukturierte Kommunikation – auch über größere Entfernungen.

Wer aktiv im Wasserrettungsdienst mitarbeiten möchte, lernt deshalb den sicheren Umgang mit Funkgeräten bereits früh in seiner Ausbildung.

Dein Ausbildungsweg im Sprechfunk

1. Sprechfunkunterweisung DLRG-Betriebsfunk

Der Einstieg für alle angehenden Einsatzkräfte.

Hier lernst du:

  • Grundlagen des Funkverkehrs
  • Bedienung von Funkgeräten
  • Funkrufnamen und Meldungen
  • rechtliche Grundlagen
  • praktische Funkübungen

Mindestalter: 12 Jahre

Diese Ausbildung ist Bestandteil der Grundqualifikation für den Einsatzdienst.

Sprechfunkunterweisung DLRG-Betriebsfunk

Die Tätigkeit als Einsatzkraft beinhaltet auch das sichere Bedienen eines DLRG-Betriebsfunkgerätes, sowie die sichere Verkehrsabwicklung im Betriebsfunk der DLRG. Die Sprechfunkunterweisung DLRG-Betriebsfunk berechtigt zur Teilnahme am Sprechfunkverkehr auf den DLRG-Kanälen. Sie ist als Grundausbildung für jede Einsatzkraft anzusehen.

Zielgruppe
Alle (angehenden) DLRG-Einsatzkräfte

Inhalte

  • Verschwiegenheitspflicht und rechtliche Grundlagen
  • Physikalische Grundlagen
  • Gerätekunde
  • Verkehrsabwicklung im Betriebsfunk, Dokumentation und Funkrufnamensystematik
  • Praktische Übungen

Voraussetzungen

  • Mitgliedschaft in der DLRG
  • Mindestalter: 12 Jahre

Dokumente

2. DLRG-Sprechfunker

Du möchtest dein Wissen vertiefen?

Dann ist die Ausbildung zum DLRG-Sprechfunker der nächste Schritt. Hier werden Kommunikation, Funkbetrieb und Gerätekunde deutlich intensiver behandelt. Zusätzlich werden praktische Funkübungen und eine theoretische sowie praktische Prüfung durchgeführt.

Voraussetzungen

  • Mitgliedschaft in der DLRG
  • Mindestalter 14 Jahre
  • Basisausbildung Einsatzdienste oder Wasserretter-Ausbildung

DLRG-Sprechfunker

Die Qualifikation zum DLRG-Sprechfunker ist eine Erweiterung und Vertiefung der "Sprechfunkunterweisung DLRG-Betriebsfunk (710)".

Zielgruppe
(Angehende) Einsatzkräfte die Ihr Wissen vertiefen und erweitern oder den Weg zum Ausbilder Sprechfunk einschlagen möchten.

Inhalte

  • Verkehrsabwicklung
  • Kommunikation
  • Verschwiegenheitspflicht und rechtliche Grundlagen
  • Unfallvermeidung
  • Funkbetrieb
  • Physikalische Grundlagen
  • Gerätekunde
  • Trouble Shooting
  • Lernerfolgskontrolle theoretisch und praktisch

Voraussetzungen

  • Mitgliedschaft in der DLRG
  • Mindestalter: 14 Jahre
  • Ausbildung: Basisausbildung Einsatzdienste (401) oder Ausbildung: Wasserretter (411) (PO nennt 'Fachausbildung Wasserrettungsdienst (411)'; aktiver Katalogeintrag zu poNr 411 ist 'Wasserretter' (id=28).)

Theoretische Prüfungsleistungen

  • Einheitlicher Prüfungsfragebogen, der über die "Prüfungen Iuk"-APP im ISC erzeugt werden muss.

Praktische Prüfungsleistungen

  • Bewertete Sprechfunkübung

Dokumente

3. BOS-Sprechfunker

Für Einsatzkräfte, die im Katastrophenschutz oder in der öffentlichen Gefahrenabwehr tätig werden.

BOS steht für „Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“. Dazu gehören beispielsweise Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und die DLRG.

Je nach Einsatzbereich erfolgt die Ausbildung für:

  • analogen BOS-Funk
  • digitalen BOS-Funk

Die Ausbildungsinhalte und Prüfungen richten sich nach den jeweils gültigen landesrechtlichen Vorgaben.

BOS-Sprechfunker -analog-

Die Ausbildung zum BOS-Sprechfunker -analog- ist für die Bedienung von analogen BOS-Funkgeräten erforderlich (BOS: Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben).

Zielgruppe
Einsatzkräfte die in der öffentlichen Gefahrenabwehr oder im Katastrophenschutz eingesetzt werden oder eingesetzt werden sollen.

Voraussetzungen

  • Die Voraussetzungen für die Prüfung sind in den landesrechtlichen Bestimmungen geregelt. (Die Voraussetzungen für die Prüfung sind in den landesrechtlichen Bestimmungen geregelt.)

Theoretische Prüfungsleistungen

  • Theorie: Inhalt, Art und Umfang der Prüfung richten sich nach den jeweiligen landesrechtlichen Bestimmungen.

Praktische Prüfungsleistungen

  • Praxis: Inhalt, Art und Umfang der Prüfung richten sich nach den jeweiligen landesrechtlichen Bestimmungen.

Dokumente

BOS-Sprechfunker -digital-

Die Ausbildung zum BOS-Sprechfunker -digital- (Endanwenderschulung Digitalfunk im Sinne der anderen BOS) ist für die Bedienung von BOS- Digitalfunkgeräten erforderlich (BOS: Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben). Grundlage der Ausbildung sind die jeweils gültigen rechtlichen Best- immungen der Länder und des Bundes.

Zielgruppe
Einsatzkräfte die in der öffentlichen Gefahrenabwehr eingesetzt werden oder eingesetzt werden sollen.

Inhalte

  • Die Tätigkeit als Einsatzkraft beinhaltet auch das sichere Bedienen eines Funkgerätes, sowie die sichere Verkehrsabwicklung. Sprechfunkgeräte sind Führungs- und Einsatzmittel. Ihre Bedienung und Beherrschung erfordert ein umfangreiches Fachwissen und regelmäßige, eigenständige Fortbildungen im Sprechfunkbereich. Die Ausbildung zum BOS-Sprechfunker ist für die Bedienung von BOSFunkgeräten erforderlich (BOS: Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben). - Rechtliche Grundlagen - Physikalische und Technische Grundlagen - Gerätekunde - Navigation und Kartenkunde - Sprechfunkbetrieb - Betriebsarten und Organisation im Digitalfunk - Sprechfunkübung - Schriftlicher und praktischer Prüfungsteil Die Ausbildung erfolgt gem. den Vorgaben des Landes Niedersachsen und basierend auf den Schulungsunterlagen der ASDN (Schulungsunterlagen (niedersachsen.de)).
  • BOS Sprechfunker -digital- (Sprechfunker mit Digitalfunkqualifikation gemäß Ausbildungskonzept der npol BOS in Schleswig-Holstein) Ausbildungsform: Die Ausbildung erfolgte nach der aktuellen Fassung des Ausbildungskonzept Digitalfunk der npol BOS in Schleswig-Holstein. Lehrgangsinhalte: - Grundlegende Informationen 0.5 UE - Betriebliche Grundlagen 0.5 UE - Netzspezifische Grundlagen 1.0 UE - Gerätekunde (Handhabung und Bedienung) 2.0 UE - Praktische Übungen 2.0 UE

Voraussetzungen

  • Die Vorraussetzungen für die Prüfung sind in den landesrechtlichen Bestimmungen geregelt. (Die Vorraussetzungen für die Prüfung sind in den landesrechtlichen Bestimmungen geregelt.)

Theoretische Prüfungsleistungen

  • Theorie: Inhalt, Art und Umfang der Prüfung richten sich nach den jeweiligen landesrechtlichen Bestimmungen.

Praktische Prüfungsleistungen

  • Praxis: Inhalt, Art und Umfang der Prüfung richten sich nach den jeweiligen landesrechtlichen Bestimmungen.

Dokumente

Wo wird der Sprechfunk eingesetzt?

Die Funkausbildung bildet die Grundlage für zahlreiche weiterführende Aufgaben innerhalb der DLRG, beispielsweise:

  • Wasserrettungsdienst
  • Bootsdienst
  • Katastrophenschutz
  • Wachführer-Ausbildung
  • Führungsaufgaben im Einsatz

Für verschiedene weiterführende Qualifikationen wird eine Sprechfunkausbildung sogar vorausgesetzt.

Mehr als nur Technik

Guter Sprechfunk bedeutet nicht nur, ein Funkgerät bedienen zu können.

Entscheidend sind:

  • klare Kommunikation
  • präzise Meldungen
  • ruhiges Handeln unter Stress
  • Teamarbeit im Einsatz

Diese Fähigkeiten helfen nicht nur im Wasserrettungsdienst, sondern auch im Berufsleben und im Alltag.

Interesse an der Ausbildung?

Du möchtest Teil unseres Wasserrettungsdienstes werden oder mehr über die Funkausbildung erfahren?

Dann sprich uns an. Wir informieren dich gerne über aktuelle Lehrgänge und Einstiegsmöglichkeiten in der DLRG Höxter.

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